Weiße T-Shirts für den eigenen Event bedrucken
Dieses Beurteilungskriterium entfällt beim Wet-T-Shirt-Contest vollständig. Diese Veranstaltung kommt dagegen eher einer prickelnden erotischen Striptease Darbietung nahe. Alle Frauen, die an einem solchen Contest teilnehmen, tragen lediglich ein dünnes, helles, in den meisten Fällen weißes T-Shirt und aus gegebenem Anlass, ohne BH. Im Verlaufe der Veranstaltung wird das T-Shirt mit Wasser übergossen, so dass es schön transparent wird, und sich die einzelnen Körperpartien erotisch darstellen. Hierbei handelt es sich natürlich um kaltes Wasser, was bekanntermaßen den Effekt hat, dass die Brustwarzen sehr schnell fest und steif werden. Dadurch soll den Anwesenden eine sexuelle Erregung vermittelt werden.Nachweißlich das erste Wet-T-Shirt-Contest gab es im Jahre 1969 am Mammoth Mountain in Kalifornien, wo es noch als Teil der K2 Ski-Promotionstour deklariert wurde. Der US-Playboy ließ es sich natürlich nicht nehmen, über diese anregend, erotische Veranstaltung zu berichten. Szeneleute vermuten, dass auch durch den Film „Die Tiefe“, bei der man Jacqueline Bisset, nach einer Tauchszene, mit einem nassen weißen T-Shirt sehr erotisch betrachten konnte, ein erneuter Anreiß für diese Veranstaltung vermittelt wurde. Selbst Frank Zappa brachte in einem seiner Songs, mit dem Titel: „Fembot in a Wet T-Shirt“, der im Jahre 1979 erschien, dieses Thema zur Sprache.
Auch in Panama City Beach in Florida findet alljährlich ein solcher Schönheitswettbewerb statt. Aus diesem Anlass zieht es jährlich ca. 400.000 Studenten an den Strand. Auch hier findet, selbstverständlich rein zufällig, ebenfalls ein Miss-Wet T-Shirt (ähnl. Polo Shirts nur ohne Kragen) statt. In Zeiten wo Frauen darauf bestehen, dieselben Rechte und Vergnügungen zu bekommen, die es für Männer gibt, organisiert der Veranstalter das entsprechende Programm für Frauen, in Form eines Arschklatsch-Wettbewerbes. Der Gag bei diesem Spektakel ist, dass den Männern solange der nackte Hintern versohlt werden darf, bis sie eine Dose Bier gelehrt haben. Wenn man nun von einem solchen Event hört, schleicht sich bei manchen bestimmt der Gedanke ein, so etwas gab es früher aber nicht! Dabei ist diese Aussage vollkommen unzutreffend.
Erste schriftliche Quellen, in denen von ritualisierten Wasserschütten berichtet wird, datieren weit in die Vergangenheit. Denn bereits im Mittelalter kannte man den Brauch, dass Männer am Ostermontag die Frauen mit Wasser begießen. Glaubt man den Lehren der katholischen Kirche, dann geht dieser Brauch auf den polnischen Mieszko I. zurück. Denn dieser hatte sich am Ostermontag des Jahres 966 taufen lassen, und hier vermutet so mancher den Grundgedanken für ein das heutige Contest, das allerdings mit Religion nun wirklich nichts mehr zu tun hat.
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